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Abbaubare kationische Poly(2-oxazolin)-Analoga (dPOx) wurden entwickelt, um die Herausforderungen von Toxizität und Immunaktivierung bei der nicht-viralen Genübertragung zu überwinden. Diese Polymere basieren auf Poly(ethylenimin) und wurden so modifiziert, dass sie unterschiedliche Mengen an primären Aminogruppen enthalten. Dadurch wird die Biokompatibilität verbessert, während die Fähigkeit zur Bindung und Abgabe von Nukleinsäuren erhalten bleibt.
Unsere aktuelle Forschung zeigt, dass dPOx-Polymere eine geringe Zytotoxizität, hervorragende Hämokompatibilität und keine signifikante Freisetzung proinflammatorischer Zytokine in menschlichen Monozyten aufweisen. Ihre Fähigkeit, stabile Polyplexe zu bilden und Nukleinsäuren effizient zu übertragen, macht sie zu vielversprechenden Kandidaten für eine sichere, nicht-virale Gentherapie.
Der vollständige Artikel ist hier zu finden:
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2468519425000394Externer Link
Autoren: Michael Streiber, Natalie E. Goppert, Vivien Bachmann, Bianca Schulze, Richard Gläßer, Ilya Anufriev, Patrick Schädel, Ivo Nischang, Christine Weber, Oliver Werz, Ulrich S. Schubert, Anja Traeger